Messtechnik neuester Stand!


Mit der Industriellen Computertomografie können heute Bauteile völlig berührungslos und zerstörungsfrei vermessen und dreidimensional dargestellt werden. Es eröffnen sich visuell völlig neue Interpretationsmöglichkeiten mit einem entscheidenden Zeitvorteil gegenüber herkömmlichen Messtechniken.

Auf einem Drehtisch fixiert, rotiert das Bauteil um 360° und wird dabei kontinuierlich mit einem focusierten Röntgenstrahl gescannt. Der dahinterliegende Flächendetektor erfasst die auftreffenden Röntgenstrahlen und rechnet die Daten in ein digitales 2-D Bild um. Durch die Rotation werden Röntgenbilder in vielen Drehlagen aufgenommen.

 

Anschließend berechnet eine Rekonstruktionsoftware ein 3D Modell, das die gesamte Geometrie des Teiles darstellt. Dieses Modell beschreibt die vollständige Geometrie des Teils, also auch die Innenkontur oder Hinterschnitte!

Die in diesem Schritt aufgenommene Punktewolke wird von leistungsstarken Rechnern und entsprechenden Softwareprogrammen in 3D-Volumendaten umgewandelt. Variierende Dichten im Werkstück, unterschiedliche Materialen oder Einschlüsse im Material werden in verschiedenen Grautönen abgebildet. 

Es werden Darstellungen gewonnen, mit denen verschiedene Bereiche der Mess- und Prüftechnik durchgeführt werden können. Aus den 3D Volumendaten lassen sich verschiedene Auswertungen durchführen, ohne daß das Bauteil nochmals gescannt werden muss. Im Einzelnen sind dies:

 Zusätzlich zu der Bediensoftware der CT-Maschinen werden folgende Softwarepakete eingesetzt:

Für die Einrichtung der Prüfung, tomografische Analyse und messtechnische Auswertung sind alle gängigen CAD Daten geeignet, bevorzugt werden STEP, IGES, DXF und Catia Datensätze.

Mit dem Tomoscope HV Compact der Fa. Werth Messtechnik GmbH kann eine schnelle, zerstörungsfreie Komplettmessung durchgeführt werden.

Die maximal zulässigen Längenabweichungen gemäß ISO 10360 bzw. VDI/VDE 2617 beträgt:
E1: (2,5+L/120) µm, E2: (2,9+L/100) µm, E3: (4,5+L/75) µm

Die Bauteilabmessungen können bis zu Ø350mmX350mm betragen.

Die Durchdringung des Röntgenstrahls ist natürlich von den zu tomografierenden Werkstoffen und der Teilegeometrie abhängig.
Bei Stählen ist es mit der 225KV Röhre möglich, bis zu 15mm Wanddicke zu tomografieren.
Hingegen werden bei Aluminium mit o.g. Röntgenröhre bis zu 200mm erreicht. Problemlos sind Teile aus Kunststoffen und Gummi.

Wir bieten in Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen alle tomografischen Untersuchungen an.

Somit sind wir in der Lage den Kunden eine umfassende Dienstleistung rund um das Digitalisieren anzubieten. 



Sprechen Sie uns einfach an, wir teilen Ihnen mit, für welche Teile und Materialien unsere Analysen geeignet sind.